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Definitionen (De•fi•ni•ti•on) - Quelle Wikipedia

Detail:
Das Detail bezeichnet eine Einzelheit bzw. einen exakteren, bildlich oft vergrößerten Ausschnitt aus einem größeren Ganzen. Der Begriff 'Detail' wird in der Regel auch mit Genauigkeit in Verbindung gesetzt. Die Einzelheit kann ein kleiner Teil aus einem Kunstwerk sein, beispielsweise, um den Stil des Künstlers genauer darzustellen. Sie kann auch ein mehr oder weniger kleiner Ausschnitt aus einem größeren Text, sei es aus einem Gesetzeswerk, einem Roman oder etwas anderem sein. Oft erschlie&szl;t sich der Sinn und der Zweck eines Bildes oder eines anderen Gegenstands der Betrachtung – bzw. auch der Diskussion – besser, und vor allem genauer, durch den 'Blick' auf bestimmte Details/Einzelheiten. Wo sich bei oberflächlicher Betrachtung die Betrachter in der Beurteilung noch relativ einig sein mögen, können die Meinungen bei der Betrachtung der Details bisweilen weit auseinandergehen.
Der Begriff Detail taucht in verschiedenen Wörtern, Wortverbindungen und Wortkonstellationen auf:
detailreich (= ausführlich mit einer Anreicherung vieler Einzelheiten)
detailliert (= genau, ausführlich, auch auf Einzelheiten eingehend)
detailgenau, detailgetreu (z. B. = bis auf die Einzelheiten einem Original gleichend, etwa bei einer Kopie oder Fälschung, die sich nicht bzw. kaum vom Original unterscheiden lässt)
detailverliebt (= penibel, sich an Details orientierend, die Einzelheiten als das Wesentliche betrachtend)
Detailzeichnung (= genaue, oft vergrößerte Zeichnung eines Ausschnitts aus einem größeren Ganzen, beispielsweise aus einem mechanischen Werkstück)
ins Detail gehen (= die oberflächliche Betrachtung verlassen und ausführlicher bzw. genauer auch auf Einzelheiten eingehen)

Filigran:
Der Ausdruck Filigran bedeutet wörtlich so viel wie 'gekörnter Draht' (von lat. filum 'Faden, Draht' und granum 'Korn') und bezeichnet feine Goldschmiedearbeiten aus Metallfäden mit aufgesetzten Metallperlen. Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch für jedwede weitere feingliedrige Dekorationsform genutzt, z. B. die eines Eisenschneiders oder Ziseleurs.

Spiegelung:
Ein Spiegel (von lateinisch speculum 'Spiegel, Abbild', zu lateinisch specere 'sehen') ist eine reflektierende Fläche – glatt genug, dass reflektiertes Licht nach dem Reflexionsgesetz seine Parallelität behält und somit ein Abbild entstehen kann.
Das Spiegelbild in einem ebenen Spiegel gibt ein wahrheitsgetreues bzw. unverzerrtes Abbild sowohl von Längen als auch von Winkeln. Der Spiegel vertauscht allerdings die ihm zugewandte mit der ihm abgewandten Seite. Dadurch wechselt die 'Händigkeit'. Wenn sich der Beobachter in die Lage seines Spiegelbildes versetzen möchte, so erscheint es ihm, als ob rechts und links vertauscht wären – alles erscheint im Wortsinne spiegelbildlich. Es liegt also nahe, die falsche Händigkeit als eine Vertauschung von rechts und links zu interpretieren, was dann zum scheinbaren Widerspruch (Spiegelparadoxon) führt, dass im Gegensatz dazu oben und unten nicht vertauscht wird. Um in diesem Bild zu bleiben, kann man formulieren, dass der Spiegel nicht links und rechts, sondern vorn und hinten vertauscht.
Fällt der Blick über zwei Spiegel auf das Objekt, erscheint es wieder mit richtiger Händigkeit. Dieses Phänomen machen sich Periskope und Spiegelreflexkameras zunutze. Mittels Spiegeln kann man nur durch Verwendung von einer geraden Anzahl Spiegeln im Lichtweg sich selbst so betrachten, wie man von anderen gesehen wird.
Wenn die Spiegelfläche nicht eben ist, ist das Spiegelbild verzeichnet. Bei konvexen Spiegeln (gewölbt wie eine Kugeloberfläche) erscheint das (virtuelle) Spiegelbild immer verkleinert. Hingegen kann durch Hohlspiegel ein vergrößertes (reelles) Spiegelbild erzielt werden. Das Abbild entsteht in der entfernungs- und krümmungsabhängigen Fokusebene. Mit welligen Spiegeln können Zerrbilder erzeugt werden, wie man sie in Kuriositäten- oder Lachkabinetten findet.

Minimalismus:
Der Minimalismus oder englisch Minimal-Art ist eine in den frühen 1960er Jahren in den USA als Gegenbewegung zur gestischen Malerei des Abstrakten Expressionismus entstandene Kunstströmung der Bildenden Kunst (Malerei, Bildhauerei, Objektkunst). In der Architektur ist der Minimalismus seit den 1980er Jahren vertreten.
Minimalismus strebt nach Objektivität, schematischer Klarheit, Logik und Entpersönlichung. Typisch für Skulpturen und Objekte des Minimalismus sind das Reduzieren auf einfache und übersichtliche, meist geometrische Grundstrukturen (sogenannte Primary Structures), häufig in serieller Wiederholung, die industrielle Produktion wie auch der Einsatz von Fertigprodukten, z. B. Stein- und Metallfliesen, Neonröhren, Stahlrahmen, oder die überdimensionale Vergrößerung. So entstanden eigene Ordnungen, mit ihren eigenen Regeln und Gesetzen, die mit Gegensätzen wie Anfang und Ende, Fülle und Leere operierten. Obwohl auch in der Malerei Farben und Formen auf das Einfachste reduziert wurden (auf Grundstrukturen, monochrome und geometrische Flächen), wird Minimalismus vorwiegend auf dreidimensionale Kunst angewendet.

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